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Reetdachhausensemble am Dorfrand im südholsteinischen Hügelland

23795 Schwissel

Ansicht 1
Ansicht 2
Ansicht 3
Büro-Gästehaus
Wohnbereich mit Gartenblick
Bad
Kamin
Innenansicht 1
Innenansicht 2
Nebengebäude Gästehaus / Büro
Küche

Beschreibung

Beschreibung

Das Gebäudeensemble unter Reetdächern ist in Verbindung mit der Dorfrandlage eine absolute Rarität. Vergleichbare Häuser sind im weiten Umkreis rar und gesucht.

Das Wohnhaus: 1833 als niedersächsisches Fachhallenhaus mit Tenne und Reetdach im Fachwerkständerbau mit Weich- und Hartholz als "Räucherhaus" für die Landarbeiterfamilie Johan-Christian + Anna-Maria Rohlfs, Großeltern des Malers Christian Rohlfs, erstmalig hergestellt, 1974/76 und 1981 für zeitgemäßen Standard ohne Eingriff in die Strukturen für 2 Wohngeschosse mit EG-Fußbodenheizung modernisiert, das Reetdach wurde 2003 und 2021 erneuert. Der Um- und Ausbau war nicht genehmigungspflichtig. Die (Wohn-)Nutzfläche beträgt 164 m² (97 m² im EG und 67 m² im OG). Im Zuge der Modernisierungen wurden die Gebäudeaußenwände zur hinterlüfteten "Vormauer" mit Wärmedämmschicht gegen eine neue Innenmauer als "Haus im Haus" aus Ytong-Steinen. Die ehemalige Tenne wurde zum Wohnraum mit Kamin umgebaut, die Luchten an der Tenne wurden z.T. in den Wohnraum einbezogen bzw. als selbständige Nebenräume ausgebaut, die früheren "Lebensräume" wurden Küche und Bad mit hochwertiger Ausstattung: Bulthaup-Einbauküche + Marmorbad. Diele und Wohnraum waren ursprünglich die "Tenne", auf der die Fahr- und Werkzeuge standen, "Luchten" waren früher die zur Tenne hin offenen "Ställe" für die Haus- und Nutztiere. Die frühere "Räucherkate" hatte 2 Kaminöfen in der jetzigen Garderobe und im Gartenzimmer 1, deren Rauch in die Tenne ging, wo in der Höhe an langen Stangen Schinken und Würste zum Räuchern hingen. Bad und Küche waren die früheren "Lebensräume" zum Aufenthalt am Tag und zum Schlafen in der Nacht. Das Obergeschoß mit dem Kinderzimmer/Atelier, einem Gästezimmer, der Spieldiele, Einbauschränken und Abseiten wurde durch eine über dem EG eingezogene Decke hergestellt: Dielenbretter auf Holzbalkenlage mit Trittschallisolierung und Teppichboden. Die Beheizung des Kinderzimmers und des Gästezimmers erfolgt durch mobile Wibo-CeraTherm-Öfen.

Carport + Werkstatt + Archiv, Hauswirtschaftsraum + Büro + Wintergarten: 1983 und 1988 wurde ein eingeschossiger Anbau in 2 Bauabschnitten nach Bauanträgen errichtet:

  • 1983: Carport mit Werkstatt und Archiv
  • 1988: Hauswirtschaftsraum mit Lager, Büro und Wintergarten als Besprechungsraum

Die Wände sind aus Kalksandsteinen gemauert und haben ein Fachwerkvormauerwerk mit Kerndämmung. Für die Ausfachung im Vormauerwerk wurden historische Backsteine im Reichsformat verwendet, die aus dem Abbruch einer vergleichbaren Kate im Dorf stammen. Es wurden 2-Scheiben-Isolier-Holzverbundfenster und -türen eingebaut. Das Dach besteht aus einer Holzbalkenkonstruktion mit Dämmung und aufgelegten Profilblechen sowie mit Reetdachschürzen. Der Anbau ist ein "Kalthaus" ohne Heizungsinstallation. Das Büro wird von einem Funkthermostat-gesteuerten Wibo-Cera-Therm-Ofen beheizt.

Büro 1-3 / Gästehaus: Die Büros 1-3 bzw. das Gästehaus wurden in den Jahren 1986-88 als Um- und Ausbau vorhandener Ställe als "Neubau unter Dach" hergestellt – zwischen die umgebauten Ställe wurde ein Verbinderbau mit Eingangsgiebel eingefügt. Es war von Anfang an geplant, die 3 "Einpersonen-Büros" nach Auslaufen der Büronutzung zusammen als Gästehaus zu verwenden. Die Wände wurden mit Kalksandstein gemauert und haben eine außenliegende Isolierschicht mit hinterlüfteter, senkrechter Stülpschalung aus kesseldruckimprägnierten Holzbrettern erhalten. Es wurden 2-Scheiben-Isolierglas-Dreh-Kipp-Holzfenster eingebaut. Die Beheizung erfolgt durch eine Nachtstrom-Fußbodenheizung. Der Fußboden besteht aus Keramik-Fliesen auf Estrich. Schränke und Regale sind aus hochwertigen ip20-Möbelteilen fest eingebaut.

Nebengebäude: Werkstatt + Sauna + Gartengeräte + Stall: 1991 wurde ein eingeschossiges Nebengebäude als "Geräteschuppen" (Werkstatt + Sauna + Gartengeräte + Ziegen- und Hühnerstall) auf Betonfundament mit Holzfachwerkkonstruktion, Pultdach, Wandisolierung durch Steinwollmatten und mit senkrechter Holz-Stülpschalung errichtet; zusätzlich wurde ein offenes Duschhaus mit einer 20 m2 großen "Saunaterrasse" (verdichteter Kies + Betonplatten) errichtet.

Gartenterrasse + Gartenkamin: 2004 wurde als Ergänzung der Außenanlagen eine 90 m2 große Gartenterrasse (verdichteter Kies + Leichtbetonauflage + Betonsteinplatten mit Backsteinbändern) nach Verfüllung eines betonierten Badeteiches hergestellt, die der Standort eines hochwertigen Gartenkamins ist.

Lage

Die Gemeinde Schwissel liegt als Wohn- und Zuzugsgemeinde im Süden von Bad Segeberg in der Region Südholstein, hat die Autobahn-Auffahrten "A21-Schwissel" + "A20-Weede". Sie ist auf das Mittelzentrum Bad Segeberg mit großen Super- und Verbrauchermärkten, vielen Facharztpraxen und Apotheken sowie den Segeberger Kliniken mit dem Herzzentrum orientiert. Bad Segeberg ist mit zahlreichen weiterführenden Schulen das Schulzentrum der Region. Bad Segeberg hat einen Bahnhof: stündliche Verbindungen mit der Nordbahn nach Bad Oldesloe (18 Minuten) und Neumünster (24 Minuten). Der DB-Bahnhof Bad Oldesloe ist 17,5 km = 15-20 Autofahrminuten entfernt, der Hauptbahnhof Hamburg 48 km = 40 Autofahrminuten und der Flughafen HAM 41 km = 40 Autofahrminuten. Zur Ostsee bei Scharbeutz sind es 41 km = 35 Autofahrminuten. Schwissel liegt im hügeligen und durch Knicks gegliederten Naturraum der Traveniederung – ein wunderschönes Wandergebiet, in dem ausgedehnte Spaziergänge mit Familie und Hund möglich sind. Das Grundstück Hammweg 4 liegt am östlichen Dorfrand mit unmittelbarem Zugang zur Traveniederung an einem Wirtschafts- und Wanderweg. Der dörfliche Standort in der Nähe von Zentralorten, das landschaftliche Umfeld, die Nähe zur Ostsee, schnelles Internet und die günstige Verkehrslage prädestinieren das Objekt für das Wohnen & Arbeiten von Selbständigen in kreativen und/oder beratenden Berufen.

Ausstattung

Fußbodenheizung im EG des Wohnhauses Kamin Bulthaup-Einbauküche Hinterlüftete, gedämmte Außenwände ca. 3,20 m Deckenhöhe im Wohnbereich 2-fach-Isolierglas-Holzfenster (Dreh-Kipp) Hochwertige fest eingebaute Schränke und Regale

Modernisierungen nach Eigentümerangaben: Dacheindeckung umfassend 2003, 2021 Innenausbau teilweise 2022 Fenster umfassend 1984 - 1995 Elektrik umfassend 1978 Stromkasten umfassend 1978 Warmwasserspeicher umfassend 2005 Dämmung Außenwand umfassend 1981 Innenwände umfassend 1981

Sonstiges

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